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PROVIDENTIA Seniorenwohn- & Pflegeheim

Wer sind wir?

Sozialwerk Providentia e.V.


Unser Leitbild


Dafür stehen wir...

"Unsere Arbeit ist getragen von interkulturellen, humanistisch-respektvollen Grundwerten sowie der Achtung der persönlichen Würde und freien Willensäußerung eines jeden Menschen, wie sie in einer offenen Wertegesellschaft gelebt wird."

Wir sehen uns als Ort der Begegnung. Bei uns sollen sich Menschen wohl fühlen. Der Alltag in unserer Hausgemeinschaft ist von gegenseitigem Vertrauen und von gegenseitiger Achtung geprägt. Wir sehen in jeder Bewohnerin und jedem Bewohner eine Persönlichkeit mit individuellem Lebensweg.

Betreuung bedeutet für uns nicht nur Pflege. Unser Bestreben ist es, Selbständigkeit und Selbstbestimmung jedes Einzelnen zu erhalten, zu unterstützen und zu fördern.

Wir nehmen alle Bewohnerinnen und Bewohner und deren Angehörige sowie Mitarbeiter mit ihren Sorgen und Wünschen ernst. Jeder kann sich individuell im Rahmen seiner Fähigkeiten einbringen. 

Unsere Mitarbeiter werden in ihrer beruflichen Entwicklung begleitet und gefördert. Gemeinsam mit den Angehörigen sorgen wir für das Wohlbefinden der uns anvertrauten Menschen.

Hauschronik


45 Jahre Heim Providentia am Leitenweg in Klagenfurt

Die Entstehung des Hauses ist eng mit der Entstehung des Vereins Providentia verbunden. Die Gründung des Vereins hatte zwei maßgebliche Ursachen, die auf das Jahr 1958 zurückgehen: ​

  • Der Österreichische Verein Christlicher Hausgehilfinnen, dessen Landesvorsitzende Maria Stögerer war, erwarb 1958 in St. Ruprecht ein Grundstück, dort sollte ein Wohnheim für aktive und pensionierte Hausgehilfinnen eingereichtet werden.
  • Frau Maria Pogatschnig macht eine Stiftung in Form eines Grundstückes am Spitalberg für die Errichtung eines Mädchen und Frauenheimes, welche sie Maria Stögerer (Marienstiftung) als Treuhänderin überlässt.

Zum Zwecke der Realisierung dieser beiden Projekte wurde 1958 die „Österreichische Bauvereinigung Providentia – Gemeinnütziger Verein“ gegründet, dessen Vorsitzende Maria Stögerer wurde.

Das Projekt „Marienstifung“ am Spitalberg erwies sich jedoch für ein Heim auf dem gestifteten Grundstück als nicht realisierbar, daher wurde im Jahr 1970 das Grundstück des heutigen Heimes erworben.

Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahr 1979, die Einweihung des Seniorenwohnheimes am Leitenweg 61 schließlich im Jahr 1981. Von 1984 bis 1995 erfolgte die Bewirtschaftung des Hauses durch den Kärntner Caritasverband. Danach übernahm der Verein aktiv die Führung des Hauses. ​

Für die Umwandlung des Hauses in ein Senioren- und Pflegeheim wie es sich heute darstellt, waren drei größere Umbauphasen erforderlich: ​

  • 1990 Hauszubau
  • 1999-2000 Fassadenumbau
  • 2004-2006 Zubau des Mitteltraktes ​

Heute beherbergt das Haus 68 Bewohner, welche von einem Team von rund 55 Mitarbeitern betreut werden. ​

Nach 25 Jahren als Vereinsvorsitzende übergab Maria Stögerer den Vereinsvorsitz an ihren Neffen DI Wolfgang Lesnjak, welcher für die folgenden 30 Jahre diese Position inne hatte und maßgelich zur Konsolidierung des Pflegeheimbetriebes am Leitenweg beigetragen hat.

2024 kam es zu einer Vorsitzübergabe an ein junges, ambitioniertes Team unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Mag. Patrick Kainz-Ronacher.

Die operative Heimleitung verbleibt weiterhin in der Familie Lesnjak, vertreten durch den Großneffen der Heimgründerin Mag. Klaus Lesnjak.

Die Gründerin Maria Stögerer, erste Pastoralassistentin von Österreich, war neben ihrer Tätigkeit als Leiterin des "Notburgaheimes" bis zu Ihrem Ableben im Jahr 1997 Ehrenvorsitzende des Vereins Providentia. Für Ihre Verdienste wurde sie mit einer päpstlichen Auszeichnung und der Ehrenurkunde der Landeshauptstadt Klagenfurt gewürdigt.