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Hauschronik

38 Jahre Heim Providentia

am Leitenweg in Klagenfurt

Die Entstehung des Hauses ist eng mit der Entstehung des Vereins Providentia verbunden. Die Gründung des Vereins hatte zwei maßgebliche Ursachen, die auf das Jahr 1958 zurückgehen:

  • Der Österreichische Verein Christlicher Hausgehilfinnen, dessen Landesvorsitzende Maria Stögerer war, erwarb 1958 in St. Ruprecht ein Grundstück, dort sollte ein Wohnheim für aktive und pensionierte Hausgehilfinnen eingereichtet werden.

  • Frau Maria Pogatschnig macht eine Stiftung in Form eines Grundstückes am Spitalberg für die Errichtung eines Mädchen und Frauenheimes, welche sie Maria Stögerer (Marienstiftung) als Treuhänderin überlässt.

Zum Zwecke der Realisierung dieser beiden Projekte wurde 1958 die „Österreichische Bauvereinigung Providentia – Gemeinnütziger Verein“ gegründet, dessen Vorsitzende Maria Stögerer wurde.

 

Das Projekt „Marienstifung“ am Spitalberg erwies sich jedoch für ein Heim auf dem gestifteten Grundstück als nicht realisierbar, daher wurde im Jahr 1970 das Grundstück des heutigen Heimes erworben.

 

Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahr 1969, die Einweihung des Seniorenwohnheimes am Leitenweg 61 schließlich im Jahr 1981.

Von 1984 bis 1995 erfolgte die Bewirtschaftung des Hauses durch den Kärntner Caritasverband. Danach übernahm der Verein die Führung des Hauses.

Für die Umwandlung des Hauses in ein Senioren- und Pflegeheim wie es sich heute darstellt, waren drei größere Umbauphasen erforderlich:

  • 1990 Hauszubau

  • 1999-2000 Fassadenumbau

  • 2004-2006 Zubau des Mitteltraktes

Heute beherbergt das Haus 68 Bewohner, welche von einem Team von rund 50 Mitarbeitern betreut werden.

Maria Stögerer, erste Pastoralassistentin von Österreich, war neben ihrer Tätigkeit als Leiterin des "Notburgaheimes" bis zu Ihrem Ableben im Jahr 1997 Ehrenvorsitzende des Vereins Providentia. Für Ihre Verdienste wurde sie mit einer päpstlichen Auszeichnung und der Ehrenurkunde der Landeshauptstadt Klagenfurt gewürdigt.